Lebenslang Grün-Weiß

RL-Nord: Bittere Niederlage in Delmenhorst

Werders Zweite verlor trotz Führung mit 3:2 bei Jahn Delmenhorst und gab leichtfertig wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ab.

Bereits am Donnerstag trat das Team von Sven Gudegast bei Jahn Delmenhorst an. In diesem Spiel, wo es um sehr wichtige Punkte um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord ging, konnte das Team trotz Traumstart nicht an die Leistung des vorherigen Spiels gegen Burg Gretesch anknüpfen.

Jette Zimmer brachte die Grün-Weißen in der 2. Minute nach einem Torwartfehler früh in Führung. Kurz danach netzte sie nochmal ein, doch der regelkonforme Treffer fand bei der Unparteiischen, die einen sehr schlechten Tag erwischte, keine Anerkennung und wertete auf Abseits, obwohl der „Pass“ von einer Gegenspielerin kam. Dann aus dem Nichts konnten die Gäste nach einem individuellen Fehler in der 18. Minute ausgleichen. Danach verlor Werder den Faden und kurz vor der Pause konnte Delmenhorst das 2:1 erzielen. Wieder erfolgte das Gegentor aufgrund eines individuellen Fehlers.

Nach der Pause war Delmenhorst das griffigere Team und nutze in der 71. Minute wieder eine Unsicherheit der Werdermannschaft und traf zum 3:1. Das 3:2 von Ann-Cathrin Zabel kurz vor Schluss konnte die Niederlage leider nicht abwenden.

In dieser Begegnung waren es gerade die Leistungsträgerinnen, die fern unter ihren Möglichkeiten blieben. Es war ein Spiel, wo wir zwischenzeitlich richtig entsetzt waren. So schlecht haben wir die Zweite von Werder Bremen noch nie spielen sehen. Und wir waren deswegen sprachlos, weil wir auf dem Platz eine Einstellung von erfahrenen Spielerinnen gesehen haben, die nur schwer zu ertragen war. Gerade auf diese Spielerinnen kommt es an. Diese Spielerinnen müssen einfach vorangehen. Es ist zwar dem Trainer Sven Gudegast hoch anzurechnen, dass er nach dem Spiel die volle Verantwortung für das Spiel übernommen hat, doch wir sehen es ein wenig anders. Denn das Trainerteam steht nicht auf dem Platz und es braucht auch auf dem Platz, die Spielerinnen, die nun das Team an die Hand nimmt. Besonders die jungen brauchen Unterstützung von den Erfahrenen . Nun ist es wichtig als Team aufzutreten und die eigenen persönlichen Empfindlichkeiten hinten dran zustellen.

Wir hoffen, dass beim morgigen Spiel in Jesteburg sich das Team berappelt und eine Reaktion zeigt. Wir werden auch vor Ort sein, denn auch in schwierigen Zeiten sind wir für das Team da. Auch wenn wir nun mal kräftig gemeckert haben, es ist nicht böse gemeint. Wir wollen das Team nur ein wenig aufzurütteln.


Kategorisiert als:2. Frauen, News

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