Lebenslang Grün-Weiß

Werder-Frauen verlieren unglücklich

Werder Bremen musste sich heute mit 1:2 bei der SGS Essen geschlagen geben. Da war heute mehr drin gewesen.

Schade, da war heute so viel drin gewesen. Leider haben die Werder-Frauen die erste Hälfte verschlafen und sich auf die Defensive verlassen. Ein unglücklicher Patzer von Lena Pauels brachte die Essenerin in Führung. In der zweiten Hälfte kam Werder stark verbessert aus der Kabine und ins Spiel und konnte zwischenzeitlich den Ausgleich erzielen, jedoch die Exbremerin Manjou Wilde erzielte für die Essenerin den Siegtreffer.


Zum Spiel: Trainer Alexander Kluge musste auf Agata Tarczyńska und Jasmin Sehan verzichten. Zurück im Kader: Magarita Gidion und Staphanie Goddard, die zunächst auf der Bank Platz nahmen.

In der ersten Hälfte begannen beide Teams zunächst vorsichtig. Werder konzentrierte sich zunächst darauf hinten kompakt zu stehen. Zu Mitte erhöhte Essen den Druck und drängte die Grün-Weißen in die Defensive. Folgerichtig fiel in der 25. Minute das 1:0 für die Gastgeberinnen durch Laureta Elmazi, wo diese aus 18 Meter mal abzog und Lena Pauels der Ball, nach einem nicht wirklich gefährlichen Schuss, durch die Hände glitt. Danach versuchte Essen weiter Druck aufzubauen, Werder näherte sich jedoch zum Ende der ersten Hälfte dem gegnerischen Strafraum. Der Ausglich gelang ihnen jedoch nicht. Das 1:0 zur Pause war für die Essenerinnen nicht unverdient. Es fehlte der Werdermannschaft noch die zündende Spielidee. Auch in der Defensive wackelten sie das ein oder andere Mal.

In der 2. Halbzeit kamen die Werder-Frauen wie ausgewechselt aus der Kabine und Nina Lührßen war es dann, die sich gut über die linke Seite sich durchsetzte und zum 1:1 (56.) traf. Danach war Werder weiter druckvoll, konnte jedoch gute Möglichkeiten nicht nutzen. Ausgerechnet die Exbremerin Manjou Wilde, die zuvor eingewechselt wurde, gelang dann für die Essenerin der 2:1 Siegtreffer. Werder versuchte zwar danach noch alles nach vorne zu werden, war jedoch im Spielaufbau zu hektisch und Essen blieb über Konter jederzeit gefährlich. Somit ging heute das Spiel leider verloren.

Fazit: Da war heute viel mehr drin und die Werder-Frauen müssen sich vorwerfen lassen, dass sie die erste Halbzeit verschlafen haben. Auf die 2. Halbzeit lässt sich jedoch aufbauen. Nun gilt es sich schnell zu regenerieren, denn bereits am Mittwoch geht es für das Team von Alexander Kluge zum Auswärtsspiel zu Turbine Potsdam. Da braucht es zwei starke Hälften um da etwas mitnehmen zu können. Unmöglich ist dieses nicht, denn Potsdam zeigt sich aktuell nicht wirklich stabil. Dazu jedoch im Vorbericht (am Dienstag) mehr.


Werder Bremen: Pauels – Schiechtl (57. Timmermann), Jaser, Ulbrich, Tóth – Hausicke (72. Goddard)– Radosavljević (80. Volkmer), Walkling, Wichmann, Lührßen – Keles (72. Gidion)

Bank: Witte – Hausdorff, Volkmer, Kofler, Gidion, Timmermann, Goddard

Tore: 1:0 Elmazi (25.), 1:1 Lührßen (56.), 2:1 Wilde (66.)

Gelbe Karten Werder: keine


Kategorisiert als:1. Frauen, News, Top-News

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