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Werder-Frauen gehen in schwere „englische Woche“

 

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Am kommenden Sonntag beginnt für die Werder-Frauen die erste „englische Woche“ in der Allianz Frauen-Bundesliga. Gegner sind Hoffenheim, Potsdam und Frankfurt.

Zuerst müssen die Grün-Weißen am Sonntag (21.10) auswärts zu der TSG 1899 Hoffenheim. Am Mittwoch (24.10) empfangen sie auf Platz 11 um 19:00 Uhr Turbine Potsdam und nächste Woche Sonntag (28.10) geht es für die Werder-Frauen nach Frankfurt, wo sie um 11:00 Uhr auf dem 1. FFC Frankfurt treffen.

Nach dem Auftaktsieg gegen Borussia Mönchengladbach folgten drei Niederlagen gegen die direkten Abstiegskonkurrenten Leverkusen und Duisburg, sowie den Tabellenführer VFL Wolfsburg. Damit finden sich die Grün-Weißen auf dem 10 Platz wieder und stehen nur aufgrund des besseren Torverhältnis nicht auf den ersten Abstiegsplatz, den der 1. FFC Frankfurt belegt. Somit dürfte allen klar sein, wie ernst die Lage bereits ist und dass die Mannschaft mächtig in Zugzwang steckt. Bedeutet – es müssen nun Punkte her.


Die erste Gelegenheit haben sie am kommenden Sonntag gegen die TSG Hoffenheim, die stark in die Saison mit zwei Siegen gegen Potsdam und Frankfurt gestartet sind. Zuvor schon bei den Testspielen zur Saisonvorbereitung machten sie mit starken Leistungen und Siegen auf sich aufmerksam, Die letzten zwei Spieltage folgten jedoch Niederlagen gegen Essen und München, die alles andere wie Laufkundschaften sind. Keine leichte Aufgabe, jedoch nicht unmöglich das Spiel für sich zu gewinnen, denn die TSG 1899 Hoffenheim startet auch diese Saison wieder mit einer sehr jungen Mannschaft, die Leistungsschwankungen ausgesetzt sind. Katharina Schiechtl trifft dabei auf ihre Nationalmannschaftskollegin Nicole Billa.

Wer Zeit und Möglichkeit hat unterstützt die Werder-Frauen am besten vor Ort.

Dietmar-Hopp-Stadion
Silbergasse 45
74889 Sinsheim


Bereits am folgenden Mittwoch, den 24.10 um 19:00 Uhr,  empfangen die Werder-Frauen die Turbine aus Potsdam zum Flutlichspiel auf Platz 11 beim Weserstadion – die vermutlich schwerste Begegnung. Turbine Potsdam haben aus den bisherigen vier Spielen 2 Siege und 2 Niederlagen eingefahren. Bei der TSG 1899 Hoffenheim mussten sie eine 0:1 Niederlage hinnehmen, gewannen dann jedoch die folgenden Spiele gegen Sand und Frankfurt. Letzten Sonntag verloren sie jedoch bei der SGS Essen mit 2:3. Mit Lia Wälti und Tabea Kemme verließen nach Ende der letzten Saison zwei wichtige Führungsspielerinnen den Verein. Wie dieses zu kompensieren ist, wird die laufende Saison zeigen.

Es ist in dieser Begegnung durchaus was drin, entscheidend wird dabei jedoch die Tagesform sein. Ist die Mannschaft um Trainerin Carmen Roth in der Lage an diesem Tag mehr wie 100% zu geben und finden sie den Mut auch nach vorne zu gehen, kann es durchaus was werden. Wichtig wird hierbei die Unterstützung der Fans sein, denn gerade die Anhänger von Turbine Potsdam sind auch bei Auswärtsspielen zahlreich und stimmungsvoll vertreten. Deswegen an dieser Stelle an die Anhänger der Werder-Frauen: Kommt frühzeitig, damit wir auch einen grün-weißen, lauten, sowie stimmungsvollen Block auf Platz 11 aufbauen können. Die Mädels brauchen uns!


Am Ende der „englischen Woche“ müssen die Werder-Frauen beim 1. FFC Frankfurt antreten. Und wer hätte es gedacht, dass es nach dem aktuellem Tabellenstand (17.10) es ein Kellerduell werden könnte. Denn der 1. FFC Frankfurt legte förmlich einen Fehlstart hin. Gegen Wolfsburg, Hoffenheim und Potsdam setzte es Niederlagen, wobei beste Tormöglichkeiten liegengelassen wurden. Zwar spielten sie immer recht ordentlich, jedoch vor dem Tor fehlte es zum einen an Glück, jedoch auch an Abgeklärtheit. Erst am letzten Spieltag gegen Sand konnten sie die ersten Punkte einfahren, was jedoch unterm Strich Platz 11 und damit eine Platzierung auf einem Abstiegsplatz bedeutet.

Es ist auch eine Partie von Wiederbegegnungen. Zum einen trifft Katharina Schichtl auf zwei Nationalmannschaftskolleginnen: Verena Aschauer und Laura Feiersinger, die letztes Jahr noch das Trikot des SC Sand trugen. Zum anderen begegnen sich auch Werders Neuzugang Francesca Calò und Marilena Widmer (1. FFC Frankfurt) wieder. Beide trugen letztes Jahr noch das Trikot von BSV Young Boys in der 1. schweizerischen Liga, wo Francesca Calò Mannschaftsführerin war.

Gespielt wird im Stadion am Brentanobad und es gilt dabei ein wichtiger Hinweis für die Anfahrt. Der Verein weißt darauf hin, dass es nicht viele Parkmöglichkeiten gibt und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen sind. Die Tickets (kann man vorweg bestellen) gelten auch als Tickets für den öffentlichen Nahverkehr (zu lesen hier)-

Stadion am Brentanobad
Rödelheimer Parkweg 39
60489 Frankfurt am Main


Eine spannende Woche steht nun bevor, die sicherlich auch richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein wird. Also, unterstützt die Mädels von Werder Bremen!

Kategorisiert als:1. Frauen, News, Top-News

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