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Mit vereinten Kräften gegen den MSV Duisburg

An diesem Sonntag kommt es zum Aufeinandertreffen gegen den MSV Duisburg um 14 Uhr auf Platz 11 beim Weserstadion in Bremen. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, wo der Neunte auf den Zehnten in der Allianz Frauen Bundesliga trifft. Einen klaren Favoriten gibt es vorweg nicht.

vorbericht-werder-msv.jpgIm Jahre 2008 gab es das bislang einzige Aufeinandertreffen beider Teams im DFB-Pokal, wo der damalige Regionalligist (Werder) mit 1:10 gegen den damaligen FCR 2001 Duisburg in der 2. Runde verlor. Damals waren es noch andere Zeiten, gehörten die Duisburgerinnen noch zu den Titelanwärterinnen im deutschen Frauenfußball, mit Spielerinnen wie Simone Laudehr, Inka Grings und Linda Bresonik, um nur einige Etablierte zu nennen. Auch eine heutige Bremerin gehörte damals noch zu den Duisburgerinnen: Stephanie Goddard.

Die Zeiten haben sich mittlerweile geändert, so spielten die Werder-Frauen in der Saison 15/16 in der 1. Liga und der MSV für ein Jahr in der 2. Liga, wo sie den direkten Wiederaufstieg verlustpunktfrei errangen. Die Werder-Spielerinnen mussten nach der Saison für ein Jahr wieder in die 2. Liga, wo auch ihnen der direkte Wiederaufstieg gelang.

Anders wie die Grün-Weißen mussten die Duisburgerinnen vor dieser Saison viele Abhänge hinnehmen, die sie mit neuen Spielerinnen auffüllen mussten. Mit Christian Franz-Pohlmann geht der MSV diese Saison mit einem neuen Übungsleiter an den Start. Er ist kein Unbekannter, trainierte er zuvor den FSV Gütersloh und die FF USV Jena (dort wurde er vorzeitig entlassen), bevor er die Duisburger Mannschaft von der scheidenden Trainerin Inka Grings übernahm.

Die Frauen von der Weser sind vom Kern ein eingespieltes Team, worin auch ihre Stärke zu nennen ist und was in diesem Spiel ein großes Plus bedeuten kann. Mut sollte auch das Jena-Spiel machen, wo die Mannschaft eine unglaubliche Moral und Einstellung gezeigt hat. Mit diesem Willen und Geschlossenheit stehen die Chancen nicht schlecht, dass dieses Spiel zu Bremer Gunsten entschieden werden kann, was sehr wichtig wäre, wenn man auf die nächsten Begegnungen gegen Potsdam, Freiburg, Wolfsburg und Frankfurt (die alle Auswärts sind) schaut.

Deswegen ist unsere Unterstützung in diesem Spiel unglaublich wichtig  und wir hoffen, dass zahlreiche Werder-Fans am Sonntag den Weg zum Platz 11 des Weserstadion finden.

 

Kategorisiert als:1. Frauen, News

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