Lebenslang Grün-Weiß

Werder-Frauen erzwingen Premierensieg gegen Hoffenheim mit Kampfgeist

Die Fußballerinnen des SV Werder Bremen haben Historisches geschafft: Erstmals überhaupt gewannen sie ein Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim.

Am Montagabend setzte sich das Team von Trainer Thomas Horsch am 16. Spieltag vor heimischer Kulisse mit 1:0 (0:0) gegen den Tabellennachbarn aus dem Kraichgau durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Larissa Mühlhaus per Elfmeter in der 78. Minute.

Michelle Weiß, die in der Sommerpause von Werder Bremen zur TSG 1898 Hoffenheim wechselte, wurde nachträglich verabschiedet.

Den Grundstein für den Erfolg legte vor allem Torhüterin Livia Peng, die mit zahlreichen Paraden Hoffenheims Offensive zur Verzweiflung brachte. Besonders in der zweiten Halbzeit drängten die Gäste auf die Führung, scheiterten aber immer wieder an der glänzend aufgelegten Schweizerin. In der 67. Minute verhinderte sie mit einer starken Reaktion gegen Memeti das 0:1, nachdem sich Innenverteidigerin Kaylie Ronan einen folgenschweren Ballverlust geleistet hatte. 15 Minuten vor Schluss hatte Werder dann Glück: Hoffenheims Toptorjägerin Melissa Kössler vergab freistehend aus kurzer Distanz.

Dann folgte die entscheidende Szene: Die eingewechselte Verena Wieder drang in den Strafraum ein und wurde regelwidrig gestoppt – Elfmeter für Werder! Larissa Mühlhaus (rechts im Bild) übernahm Verantwortung und verwandelte sicher ins linke Eck. In der Schlussphase verteidigten die Bremerinnen mit Leidenschaft, mussten aber einen bitteren Rückschlag hinnehmen.

In der Nachspielzeit verletzte sich Livia Peng bei einem Rettungsversuch und musste ausgewechselt werden. Winter-Neuzugang Sofja Nesterova kam so zu ihrem Debüt, wurde aber nicht mehr ernsthaft geprüft.

Durch den Sieg bleibt Werder mit 23 Punkten auf Rang acht, rückt aber bis auf einen Zähler an Hoffenheim heran. Am kommenden Sonntag steht das Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen an. Anpfiff ist 14:00 Uhr.

Fazit: Werder Bremen feiert einen wichtigen und hart erkämpften Sieg gegen Hoffenheim, der nicht nur historisch ist, sondern auch Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gibt. Angesichts der großen Verletzungssorgen kann das Team spielerisch derzeit nur wenig überzeugen, gleicht dies aber mit leidenschaftlichem Einsatz aus. Auch gegen Hoffenheim war es vor allem der Kampfgeist, der den Unterschied machte und allen voran Torhüterin Livia Peng, die mit ihren Paraden den Sieg festhielt, bevor sie leider verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Trotz der personellen Probleme präsentiert sich Werder als geschlossene Einheit, die sich auf das Wesentliche konzentriert und mit einer klaren Mentalität auftritt.

weitere Bilder zum Spiel:

*Fotos von Oliver Baumgart. Danke für die Bereitsstellung


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