Am 15. Spieltag der Frauen-Bundesliga musste der SV Werder Bremen eine knappe 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern München hinnehmen.

Der entscheidende Treffer fiel bereits in der ersten Halbzeit durch Pernille Harder (16.), die eine Flanke von Carolin Simon verwertete. Trotz einer soliden defensiven Leistung konnte Werder offensiv nicht genug Druck aufbauen, um den Bayern gefährlich zu werden.
Von Beginn an übernahmen die Bayern-Frauen die Kontrolle über das Spielgeschehen und setzten die Bremerinnen stark unter Druck. Bereits in der 2. Minute hatte Harder die erste große Gelegenheit, doch ihr Kopfball ging glücklicherweise am Tor vorbei. In der 16. Minute war es dann jedoch soweit: Nach einer präzisen Flanke von Simon konnte Harder ungehindert einköpfen und brachte die Münchnerinnen in Führung.
Die Bremerinnen hielten defensiv gut dagegen, hatten jedoch große Schwierigkeiten, selbst offensive Akzente zu setzen. Während die Bayern das Spiel dominierten, fehlte es den Werder-Spielerinnen an Kreativität und Durchschlagskraft, um gefährliche Chancen herauszuspielen. Klara Bühl hatte in der 81. Minute eine gute Möglichkeit, aber auch diese blieb ungenutzt.
Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Werder Bremen zeigte sich zwar kämpferisch, fand aber offensiv keine Lösungen, um die Bayern-Abwehr ernsthaft zu testen. Lediglich ein harmloser Schuss von Emőke Pápai in der 77. Minute brachte ein wenig Gefahr, konnte aber die Münchnerinnen nicht ins Wanken bringen.
In der Schlussphase verwalteten die Bayern ihre knappe Führung souverän und ließen nichts mehr anbrennen. Somit bleibt Werder Bremen auch in dieser Begegnung ohne Punkte gegen die Münchnerinnen.
Fazit: Die knappe Niederlage gegen Bayern München zeigt, dass der SV Werder Bremen defensiv gut organisiert war, jedoch offensiv nicht die nötige Durchschlagskraft besaß, um den Bayern ernsthaft gefährlich zu werden. Der frühe Treffer von Pernille Harder stellte die Bremerinnen vor eine große Herausforderung, die sie trotz solider Abwehrarbeit nicht überwinden konnten.
Die Mannschaft muss in den kommenden Spielen an ihrer Offensive arbeiten, um mehr Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben und Chancen zu kreieren. Mit der richtigen Einstellung und einem klaren Plan kann Werder Bremen nach der Länderspielpause die nächsten Herausforderungen angehen. Wir hoffen, dass die ein oder andere derzeit verletzte Spielerin dem Team wieder zu Verfügung stehen wird.

Leider kam Michelle Ulbrich, die in der Winterpause von Werder Bremen zum FC Bayern wechselte nicht zu ihrem Pflichtspieldebüt. Dafür gab es ein Bundesligadebüt auf Bremer Seite: Maria Penner (Bild) wurde im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt.
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*Fotos von Oliver Baumgart. Danke für die Bereitsstellung
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