
Werder Bremen (GOOGLE PIXEL FRAUEN-BUNDESLIGA)
geschrieben von Dagi
Die Werder-Frauen trennten sich bei der TSG 1899 Hoffenheim 1:1 und bleiben damit weiterhin im Kalenderjahr 2024 ungeschlagen.
In einem spannenden Spiel, in dem beide Teams alles gegeben haben und das Momentum jederzeit hätte kippen können, endete die Partie leistungsgerecht 1:1 (1:1). Zum 125. Jubiläum liefen die Werder-Frauen im Tradionstrikot auf.

Thomas Horsch musste zwei kurzfristige Änderungen in der Startformation vornehmen. Leider waren Nina Lührßen und Ricarda Walkling krankheitsbedingt nicht einsatzbereit. An ihrer Stelle rückten Tuana Mahmoud und Rieke Diekmann ins Startaufgebot. Winterneuzugang Mathilde Janzen stand das erste Mal im Kader von Grün-Weiß. Auch Saskia Matheis stand nach ihrer Blinddarm-OP wieder zur Verfügung und nahm zunächst auf der Bank Platz.
Die ersten Spielminuten gehörten eindeutig Werder Bremen, wo das Spiel zunächst auf der gegnerischen Hälfte stattfand. In der 9. Minute hatte Geburtskind Sophie Weidauer die erste Einschussmöglichkeit, als Chiara Hahn sich auf der rechten Seite gut durchsetzen konnte und Maja Sternad bediente. Sie behielt den Überblick und legte auf Sophie Weidauer quer. Ihr Schuss wurde jedoch von Tufekovic über die Latte geklärt. Im weiteren Spielverlauf kamen die Hoffenheimerinnen besser ins Spiel und drangen zunehmend in die gegnerische Hälfte vor. Die erste Aktion im Strafraum der Grün-Weißen führte zum Elfmeter für Hoffenheim. Zuvor traf Lina Hausicke anstatt den Ball ihre Gegenspielerin, was zu Recht zum Elfmeter führte. Dieser konnte dann allerdings von Livia Peng pariert werden. Auch den Nachschuss parierte sie hervorragend. Danach kamen die Gastgeberinnen allerdings besser ins Spiel und hatten in der 39. Minute die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch Livia Peng konnte den Abschluss von der freistehenden Krumbiegel klären. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde es dann ereignisreich: Zunächst gingen die Werder-Frauen nach einem guten Angriff durch Rieke Diekmann in Führung (44.). In der Nachspielzeit gelang den Hoffenheimerinnen nach einem Eckball noch der Ausgleichstreffer durch Jill Janssens.

Nach der Halbzeitpause legten die Werder-Frauen einen druckvollen Start hin. Sophie Weidauer (52.) und Lina Hausicke (54.) ließen dabei gute Chancen ungenutzt. Die Hoffenheimerinnen waren in der zweiten Halbzeit präsenter, hatten jedoch Schwierigkeiten gegen die kompaktstehende Werder-Defensive durch zu dringen. In der Schlussphase verpasste zunächst Maja Sternad knapp (72.), bevor die Hoffenheimerinnen zunehmend die Kontrolle übernahmen. Livia Peng zeigte dabei in der 89. Minute erneut ihre Qualitäten als erstklassige Torhüterin und sicherte mit einer starken Parade den Punkt. Damit endete das Spiel leistungsgerecht 1:1, und Werder Bremen bleibt weiterhin im oberen Tabellendrittel und bleiben auch nach dem 13. Spieltag auf Platz 5 mit 20 Punkten.
Fazit: Die Frauen des SV Werder Bremen haben erneut ihre bemerkenswerte Entwicklung in diesem Spiel unter Beweis gestellt. Sie haben sich als ebenbürtig mit einer Mannschaft erwiesen, die in der Liga zu den Top 4 gehört, und mit etwas mehr Glück hätten sie einen Sieg erzielen können. Besonders beeindruckend ist ihre Fähigkeit, kurzfristige personelle Ausfälle zu verkraften und darauf eine Lösung zu finden. Zudem erweisen sie sich als ein Team, dass auf der mentalen Ebene zunehmend an Stärke gewinnt. Viele Spiele werden ja bekanntlich auch im Kopf entschieden. Weiter so!
Nächste Woche empfangen die Frauen von Werder Bremen die Frauen vom SC Freiburg auf „Platz 11“. Das Spiel wird um 14:00 Uhr angepfiffen.
weitere Bilder zum Spiel:

Foto © Oliver Baumgart 
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Wichtiger Hinweis: Die Fotos zu den Spielen wurden von Oliver Baumgart für den Fanclub zur Verfügung gestellt. Die Rechte der Fotos bleiben beim Fotografen und benötigen seiner Zustimmung. Wir bedanken uns herzlich bei Olli das wir seine Fotos zu unseren Berichten verwenden dürfen. Andere Fotografen werden zudem zu den Bildern benannt. Auch da weisen wir extra darauf hin, dass nur für den Fanclub die Berechtigung dazu vorliegt, beziehungsweise zur Verfügung gestellt werden und wir als Fanclub dafür nicht haften.
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