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Sechs Werder-Spielerinnen sagen „Tschüß“

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Marie Louise Eta:

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Marie Louise Eta bei ihrem letzten Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim

Im Sommer 2014 wechselte sie damals noch unter ihrem Mädchennamen Bagedorn zu Werder Bremen. Zuvor waren ihre Stadionen Turbine Potsdam, Hamburger SV und BV Cloppenburg.

Zuvor konnte sie schon diverse Erfolge erlangen: Sie wurde U20-Weltmeisterin (2010), Championsleague-Siegerin (2010), Deutsche Meisterin (2009,2010,2011), Deutsche Meisterin der B-Juniorinnen (2005,2006,2008) , U17-Europameisterin (2008)

In der Saison 2014/15 gelang ihr der Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga mit Werder Bremen. In der folgenden Saison trug sie dann für drei Jahre die Kapitänsbinde und wurde zur absoluten Führungsspielerin. Leider stieg Werder in der Saison wieder ab, jedoch gelang ihnen 2016/17 der sofortige Wiederaufstieg. Diese Saison gelang der Klassenerhalt und so verlässt sie nach dieser Spieltag das Schiff der Frauen von Werder Bremen und beendet mit erst 26 Jahren ihre aktive Fußball-Laufbahn. Sie geht jedoch nicht ganz, sie übernimmt die U13-Junioren hauptamtlich. Während ihrer Zeit bei den Frauen von Werder Bremen leitete sie drei Jahre lang bereits das Training der U15-Juniorinnen.

In der Zeit bei Werder Bremen wuchs sie zu einer echten Führungsperson. Sie trug damit einen großen Anteil an Werders Erfolgsgeschichte bei und es wird nicht leicht sie zu ersetzen.

Danke Loui, für deine Zeit bei den Werder-Frauen und wir wünschen dir alles Gute für Deine Karriere nach der aktiven Laufbahn und man sieht sich dann bei den Spielen der Werder-Frauen, um die Mannschaft anzufeuern.


Pia-Sophie Wolter:

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Zum vorerst letzten Mal schnürte Pia-Sophie Wolter für Werder Bremen die Fußball-Schuhe

Lange Zeit spielte sie neben dem Fußball noch Handball und war auch da nicht untalentiert. Hätte sie sich nicht eines Tages mal entscheiden müssen, und ihre Wahl auf dem Fußball fiel, hätte sie vermutlich auch eine vielversprechende Handballkarriere starten können. Jedoch die Wahl war eine andere.

Bereits 2011 stieß sie zu Werder Bremen im Juniorinnen-Bereich. Und 2014 feierte sie ihr Debüt bei der Ersten in der 2. Frauen-Bundesliga. Ihr Talent blieb auch dem DFB nicht verborgen und so durchlief sie 2015 und 2016 die U19, bzw. die U20-Nationalmannschaften. Bei Werder entwickelte sie sich schnell zur absoluten Stammspielerin. Bei manchen Auswärtsspielen wird sie auch als die Tochter von Thomas Wolter (ehemaliger Werder Spieler und u. a. Deutscher Meister) vorgestellt. Als Tochter eines ehemaligem erfolgreichen Fußballers sollte sie jedoch nicht reduziert werden, denn dazu ist ihr Können und ihre Klasse zu groß. Dazu ist sie auf sämtlichen Positionen variabel einsetzbar. Unter uns sagen wir immer, die kann außer im Tor eigentlich alle Positionen besetzen. Und im Tor würde sie sich bei einer gewissen Körpergröße wahrscheinlich auch gut machen.

So wechselt sie nun zur kommenden Saison zum Deutschen Meister und Pokalsieger VFL Wolfsburg. Sie trägt da zwar auch ein grün-weißes Trikot, jedoch ohne eine Raute. Es ist der nächste Karriere-Schritt einer noch jungen Spielerin, die jedoch schon über viele Jahre als Stammspielerin in der 1. und 2. Bundesliga agierte. Nun kommt einfach der nächste Schritt, wozu wir ihr alles Gute und viel Erfolg wünschen. Danke für die Zeit bei Werder und wir wissen, dass Du tief in Deinem Herzen immer Werder bleibst. Und vielleicht führt deine Fußball-Karriere irgendwann wieder zu Werder zurück.


Meggie Schröder

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In Ihrem letzten Spiel bei Werder, durfte Meggie Schröder nochmal von Beginn an auflaufen

10 Jahre war Meggie Schröder bei Werder. Zuerst bei der U17, danach in der ersten Mannschaft. Somit geht auch eine Spielerin, die eng mit dem Werdegang von Werder Bremen Frauenfußball verknüpft war und somit wesentlichen Anteil an die Erfolge des Vereins Anteil hatte. In dieser Saison wurde sie auch vermehrt in der Zweiten eingesetzt.

Somit verlässt sie nun die Werder-Frauen und schließt sich nun dem TUS Schwachhausen an, die zur nächsten Saison den Aufstieg in die Regionalliga schafften. Da trifft sie auch wieder auf viele Weggefährten, denn viele ehemalige Werder-Spielerinnen spielen dort. Mit ihren Erfahrungen kann sie der Mannschaft von Schwachhausen sicherlich wesentlich helfen, sich in der Regionalliga-Nord durchzusetzen. Danke Meggie für die Jahre bei Werder. Auch Dir alles Gute und viel Erfolg!


Janine Angrick

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Janine Angrick zum letzten Mal im grün-weißen Trikot mit der Raute

Zu Beginn der Saison wechselte Janine Angrick vom BV Cloppenburg an die Weser und wurde sofort eine wichtige Stammspielerin von Werder Bremen. mit 97 Zweitliga-Einsätze für den VFL Bochum und BV Cloppenburg kam eine sehr erfahrende Zweitliga- Spielerin zu Werder. Nun wollte sie den nächsten Schritt machen.

Zusammen mit Marie-Louise Eta bildete sie auf der Doppel-Sechs die Schaltstelle der Mannschaft und ihr zwischenzeitlicher gesundheitlicher Ausfall in der Rückrunde war spürbar. Sie war eine Spielerin die auch mal dahin ging, wo es weh tut und das bekam sie auch das ein oder andere mal zu spüren. Man litt da förmlich mit. In dieser Saison zeigte sie, dass sie eine gute Erstliga-Spielerin ist und da auch hingehört.

Leider geht sie den Schritt mit Werder nicht mehr weiter. Wohin es für sie geht, ist noch ungewiss. Wir wünschen ihr für die weitere Karriere alles Gute und Erfolg und bedanken uns bei ihr, dass sie für ein Jahr das grün-weiße Trikot mit der Raute getragen hat. Sie trug ein erheblichen Anteil daran, dass der Klassenerhalt geschafft werden konnte.


Anna Bockhorst

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Anna Bockhorst

Seit 2013 bei Werder, zuerst bei den U17-Juniorinnen, ab 2014 auch bei der Ersten. In der Saison 2014/15 trug sie als Stammtorhüterin einen wesentlichen Anteil zu Werders erstem Aufstieg in die 1. Frauen Bundesliga bei. Danach verlief ihre Karriere bei Werder leider unglücklich und sie kam über die Reservistenrolle nicht mehr raus. Gelegentlich spielte sie in der Zweiten um Einsatzzeiten zu bekommen.

Wohin ihre Reise nach dieser Saison geht ist ungewiss. Wir wünschen ihr dafür alles Gute.


Jennifer Martens

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Jennifer Martens

Als Werder Bremen die Frauenabteilung eröffnete und in den Spielbetrieb einstieg war Jennifer Martens dabei. Sie ist eine Spielerin der ersten Stunde von Werder. Bis 2014 blieb sie, um sich dann dem damaligem Aufsteiger der 1. Frauen-Bundesliga Herforder SV anzuschließen, konnte sich da aber nicht zur Stammtorhüterin durchsetzen. Somit ging es nach einem Jahr wieder zurück nach Bremen, wo sie in der Saison 2015/16 als Stammtorhüterin in der 1. Frauen-Bundesliga agierte. Danach verließ sie den Verein aus beruflichen Gründen. Zur Winterpause der Saison 2016/17 stieß sie zum VFL Wolfsburg. Feierte mit dem VFL die Deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal, kam jedoch zu keiner Einsatzzeit. Als in der abgelaufenen Saison Werder unter Torhütermangel litt und nur Anneke Borbe zur Verfügung stand, half sie aus und agierte als „Standbye-Spielerin“. Zu Pflichtspieleinsätzen kam es auch diesmal nicht.

Auch ihr Ziel danach ist ungewiss. Wir danken ihr, dass sie sich für Werder nochmal bereit gehalten hat. Auch ihr alles Gute.

Kategorisiert als:1. Frauen, News, Top-News

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