Lebenslang Grün-Weiß

Nach Sieg gegen Frankfurt: Werder Frauen auswärts gegen Union Berlin

Nach dem mitreißenden 4:2-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt wartet auf die Werder-Frauen direkt die nächste Aufgabe. Am Montag, 23. März 2026, um 18:00 Uhr gastiert der SV Werder Bremen beim 1. FC Union Berlin. Gespielt wird im Stadion An der Alten Försterei, die Partie wird live bei DAZN, MagentaSport und Sport1 übertragen.

Werder reist mit Rückenwind in die Hauptstadt. Der Sieg gegen Frankfurt war weit mehr als nur ein guter Nachmittag. Nach einem 0:2-Rückstand zeigte die Mannschaft große Moral, drehte die Partie noch und setzte damit ein starkes Zeichen. Larissa Mühlhaus traf doppelt, außerdem waren Mara Alber und Medina Dešić erfolgreich. Solche Spiele geben Selbstvertrauen und tun einer Mannschaft in dieser Saisonphase einfach gut.

Für Werder ist die Ausgangslage vor dem Spiel in Berlin weiter spannend. Union selbst spricht im offiziellen Vorbericht von einer möglichen Bremer Rekordsaison. Mit dem Sieg gegen Frankfurt hat Bremen die bislang beste Punkteausbeute der eigenen Bundesliga-Geschichte bereits übertroffen. Dazu kommt die weiterhin ordentliche tabellarische Situation: Werder liegt auf Platz 5, hat noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand und darf deshalb mit einem guten Gefühl auf die kommenden Wochen schauen.

Gerade deshalb ist dieses Auswärtsspiel in Berlin interessant. Nicht, weil jetzt jedes Spiel zwangsläufig zum Endspiel erklärt werden muss, sondern weil die Mannschaft sich weiter die Chance erarbeitet hat, oben dranzubleiben und ihre starke Saison weiter zu bestätigen. Werder kann dort zeigen, dass das Team nach dem emotionalen Erfolg gegen Frankfurt auch auswärts wieder einen stabilen und reifen Auftritt hinbekommt.

Einfach wird diese Aufgabe allerdings nicht. Union holte zuletzt ein 2:2 bei RB Leipzig und hat dabei erneut gezeigt, dass die Berlinerinnen unangenehm zu bespielen sind, wenn sie mit Intensität, Laufbereitschaft und Überzeugung auftreten. Die Tore erzielten Sophie Weidauer und Samantha Steuerwald, zwei Spielerinnen mit Werder-Vergangenheit. Unions Trainerin Ailien Poese kündigte vor der Partie an, die „Energie und Leidenschaft der letzten Spiele“ erneut auf den Platz bringen zu wollen und Werder „sehr entschlossen“ entgegenzutreten. Das deutet auf eine intensive Begegnung hin, in der Bremen von Beginn an gefordert sein wird.

Mut macht aus Bremer Sicht der Blick auf das Hinspiel. Das gewann Werder mit 3:0 und hatte Union dabei über weite Strecken gut im Griff. Auch der direkte Vergleich spricht für die Grün-Weißen. Laut Union gingen bislang alle fünf Pflichtspiele zwischen beiden Teams an Werder. Solche Serien gewinnen natürlich keine neuen Spiele, sie zeigen aber, dass Bremen gegen diesen Gegner zuletzt meist gute Lösungen gefunden hat.

Besonders im Blick steht natürlich auch diesmal wieder Larissa Mühlhaus, die in dieser Saison viele wichtige Impulse gesetzt hat. Union hebt die Werder-Angreiferin im Gegnercheck ausdrücklich hervor. Mit zwölf Saisontoren und 17 direkten Torbeteiligungen gehört sie bislang zu den auffälligen Spielerinnen der Liga. Gleichzeitig lebt Werders Spiel nicht nur von Einzelnen, sondern auch davon, dass sich viele Spielerinnen immer wieder einbringen und Verantwortung übernehmen. Genau das hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt.

Bei Union kommt hinzu, dass die Berlinerinnen personell nicht aus dem Vollen schöpfen können. Nach offiziellen Angaben fehlen Alma Aagaard, Anna Aehling, Korina Janež, Mariann Noack und Tomke Schneider. Das schränkt die Möglichkeiten der Gastgeberinnen ein, auch wenn Union zuletzt mehrfach bewiesen hat, dass die Mannschaft sich gerade in solchen Situationen mit viel Einsatz in die Spiele arbeiten kann.

Für Werder wird es nun darauf ankommen, die Energie aus dem Frankfurt-Spiel mitzunehmen, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren. Große Siege tun gut, entscheiden aber noch nichts. Umso wichtiger wird es sein, in Berlin wieder konzentriert, wach und geschlossen aufzutreten. Die Form stimmt, die Stimmung dürfte stimmen, und die Mannschaft hat sich eine gute Ausgangslage erarbeitet, um den Saisonendspurt weiter positiv zu gestalten.

Auch in Berlin dürfte es den Werder-Frauen nicht an Unterstützung fehlen. Der SV Werder Bremen hat sich in der Hauptstadt in den letzten Jahrzehnten eine bemerkenswert starke Fanbasis aufgebaut, und auch aus dem nahegelegenen Havelland werden voraussichtlich wieder zahlreiche Grün-Weiße den Weg ins Stadion finden. Nicht ohne Grund wird die Region dort immer wieder mit einem Augenzwinkern auch als „Werderland“ bezeichnet. Die Mannschaft darf sich also auch auswärts auf spürbaren Rückhalt von den Rängen einstellen.

Achtet bitte auf die Fanhinweise auf werder.de

📞 Für alle Werder-Fans vor Ort: Bei Fragen oder wenn ihr Unterstützung braucht, könnt ihr Johannes unter 01522 4103045 telefonisch erreichen. Er wird zudem auch vor Ort sein.

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