Lebenslang Grün-Weiß

Später Jubel – Werder schlägt Hoffenheim 2:1

In einer spannenden Begegnung gewannen die Werder-Frauen gegen die TSG aus Hoffenheim 2:1. Damit bleibt Werder weiter ungeschlagen.

Am dritten Spieltag empfingen die Werder-Frauen auf Platz 11 die TSG Hoffenheim. Der Spieltag stand klar unter dem Motto „Klare Kante für Menschenrechte“, das im gesamten Stadion sichtbar war. Vor 1.383 Zuschauer*innen entwickelte sich eine intensive Begegnung.

Trainerin Friederike Kromp vertraute im Tor erneut auf Mariella El Sherif. Die Viererkette bildeten Ciara D’Angelo, Hanna Németh, Michelle Ulbrich und Michelle Weiß. Im Mittelfeld begannen Lina Hausicke, Juliane Wirtz, Amira Arfaoui und Verena Wieder, während im Angriff Larissa Mühlhaus und Medina Dešić starteten.

Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Nürnberg gab es eine Veränderung: Lina Hausicke rückte in die Startelf, während Ricarda Walkling diesmal zunächst auf der Bank Platz nahm. Neben ihr saßen dort auch Vanessa Fischer, Kaylie Ronan, Lara Schmidt, Sharon Beck, Rieke Dieckmann, Emöke Pápai und Maja Sternad.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Bereits in der 3. Minute ging Werder in Führung. Nach einem Foul im Strafraum übernahm Larissa Mühlhaus die Verantwortung und verwandelte den Elfmeter souverän zum 1:0.

Kurze Zeit später hatte sie sogar die große Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, als sie allein vor der Hoffenheimer Torhüterin auftauchte, doch der Abschluss fand nicht den Weg ins Netz. Danach verflachte die Partie zunächst. Gegen Ende der ersten Halbzeit übernahmen die Gäste mehr Kontrolle, ohne jedoch zwingend zum Abschluss zu kommen. So blieb es zur Pause bei der knappen 1:0-Führung für Werder.

Werder kam engagiert aus der Kabine und suchte sofort die Offensive. In der 48. Minute setzte Amira Arfaoui nach einem schnellen Konter zum Abschluss an, doch ihr Schuss strich knapp über das Tor – die große Chance zum 2:0.

Stattdessen fiel auf der Gegenseite der Ausgleich: In der 64. Minute traf Selina Cerci für die TSG Hoffenheim zum 1:1.

Anschließend hatten die Gäste die besseren Chancen und tauchten mehrfach gefährlich vor dem Bremer Tor auf. Doch Mariella El Sherif parierte glänzend, hielt ihr Team mit starken Reflexen im Spiel und verhinderte den Rückstand.

In einer intensiven Schlussphase blieb die Partie offen. Besonders Emöke Pápai ließ sich nicht beirren: Nachdem sie zuvor gleich zweimal gefoult worden war, setzte sie in der Nachspielzeit entschlossen nach und erzielte das umjubelte 2:1.

Die Werder-Frauen feierten am dritten Spieltag einen emotionalen 2:1-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim. Zwar hatten die Gäste in der zweiten Hälfte die klareren Chancen, doch Mariella El Sherif parierte mehrfach glänzend und hielt ihr Team im Spiel. Am Ende sorgte Emöke Pápai in der Nachspielzeit für den entscheidenden Treffer, nachdem sie zuvor gleich zweimal gefoult worden war. Ein Sieg, der für Moral, Willensstärke und große Entschlossenheit steht – und der die 1.383 Zuschauer*innen auf Platz 11 begeisterte.


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