Lebenslang Grün-Weiß

Regionalliga Nord: Werder II unterliegt der HSV U20 mit 0:4

Die Zweite von Werder Bremen musste sich in der Regionalliga Nord der U20 vom Hamburger SV leider mit 0:4 geschlagen geben.

In der Regionalliga Nord empfing Werder Bremen II die U20 des Hamburger SV. Beide Teams traten dabei mit Verstärkung aus ihren Bundesligakadern an: Auf Bremer Seite standen Sinem Özdemir, Maria Penner und Lina Száraz von Beginn an auf dem Platz, zur zweiten Halbzeit kam außerdem Michaela Brandenburg ins Spiel.

Schon in der 3. Minute hatte Werder II die erste große Gelegenheit, als ein Abschluss nur knapp über das Tor ging. Es war ein lebhafter Auftakt, in dem beide Teams mutig nach vorn spielten. Doch nur zwei Minuten später folgte die kalte Dusche: In der 5. Minute nutzte die HSV U20 ihre erste Chance und ging mit 0:1 in Führung.

Nach dem Rückstand brauchte die junge Bremer Mannschaft einige Minuten, um wieder Ordnung ins eigene Spiel zu bringen. Zur Mitte der ersten Halbzeit fand Werder dann besser in die Partie, übernahm zunehmend die Kontrolle im Mittelfeld und ließ Ball und Gegner laufen. Die Grün-Weißen setzten Nadelstiche nach vorn, auch wenn klare Torchancen zunächst noch ausblieben.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff schlug der HSV dann eiskalt zu: Nach einem schnellen Konter fiel das 0:2, ein Wirkungstreffer für Werder, das bis dahin eigentlich mehr Spielkontrolle hatte. In der Nachspielzeit bot sich den Gästen sogar die Möglichkeit zum 0:3, doch Sinem Özdemir im Werder-Tor parierte glänzend und hielt ihre Mannschaft im Spiel. Damit bestätigte die HSV U20 ihre Qualität, die sie bereits in der Vorsaison mit dem Gewinn der Regionalliga Nord-Meisterschaft unter Beweis gestellt hatte.

Werder II kam mit dem Ziel aus der Kabine, die Partie noch zu drehen. Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte Trainerin frische Erfahrung ins Spiel: Michaela Brandenburg wurde eingewechselt. Doch die Hoffnung auf einen schnellen Anschlusstreffer erhielt früh einen Dämpfer: In der 52. Minute nutzte die HSV U20 erneut einen ihrer Vorstöße und erhöhte auf 0:3.

Die Grün-Weißen gaben sich jedoch nicht auf, suchten weiter den Weg nach vorn. Doch in der 64. Minute schlug der HSV erneut zu und stellte auf 0:4. Damit war die Begegnung endgültig entschieden – die Gäste untermauerten, warum sie als Meister der Vorsaison zu den stärksten Teams der Liga zählen.

Die Grün-Weißen hatten phasenweise Kontrolle über das Spiel, blieben jedoch im Angriffsspiel zu harmlos. Die Gäste nutzten die Fehler und Kontermöglichkeiten eiskalt aus. Am Ende war der Sieg gerecht, jedoch zu hoch ausgefallen – und zeigt zugleich die Qualität Gäste, die bereits in der Vorsaison die Regionalliga Nord-Meisterschaft gewonnen hatte.

Auch wenn die Niederlage sicherlich weh tut, so gilt es nun sich zu sammeln und anzuerkennen, dass die Hamburgerinnen zu den Ligafavoritinnen gehören.


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