In einem spannenden Spiel verloren die Werder-Frauen mit 1:3 gegen den VfL Wolfsburg, wobei die ersten neun Minuten drei Tore beinhalteten.

Im Stadion „Platz 11“, unweit des Weserstadions, erlebten die 2232 Zuschauer zu Beginn ein packendes Duell, das gleich mit drei Toren in den ersten neun Minuten aufwartete. Lineth Beerensteyn nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Rebecka Blomqvist und brachte die Gäste früh mit 1:0 in Führung (6.). Werder Bremen ließ sich jedoch nicht lange bitten und antwortete umgehend: Lara Schmidt traf mit einem traumhaften Schuss aus über 20 Metern, der durch eine leichte Abfälschung von Lynn Wilms im Winkel landete (8.). Doch nur eine Minute später war der VfL Wolfsburg wieder vorne: Ein präziser Steckpass von Lena Lattwein fand Beerensteyn, die zum 2:1 für die Gäste einschob (9.).
Der nächste Rückschlag für die Bremerinnen ließ nicht lange auf sich warten: Reena Wichmann musste nach einem Foul von Marina Hegering leider verletzt vom Platz, und für sie kam Maja Sternad ins Spiel (19.). Wir wünsche Reena gute Besserung. Danach beruhigte sich das Geschehen auf dem Platz etwas. Die Werder-Frauen waren den Wölfinnen ebenbürdig. Die Wölfinnen hatten jedoch die besseren Chancen, um ihre Führung auszubauen. Beerensteyn vergab kurz vor der Halbzeit eine gute Gelegenheit, als sie knapp am Tor vorbeischoss (36.). Die Bremerinnen überstanden zudem eine Druckphase der Wolfsburgerinnen ohne weiteren Gegentreffer.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff fiel schließlich das nächste Tor: Jule Brand war nach einer Ecke zur Stelle und beförderte den Ball in der 55. Minute halb mit dem Kopf, halb mit der Schulter zum 3:1 für den VfL Wolfsburg ins Netz. Trotz eines strittigen Moments, als ein mögliches Foul an Sophie Weidauer im Strafraum nicht geahndet wurde (66.), gaben sich die Werder-Frauen nicht auf. Ein weiterer Treffer sollte jedoch nicht mehr fallen, und die Wölfinnen spielten die Partie souverän zu Ende.
Mit der Niederlage bleibt Werder Bremen zunächst auf dem sechsten Platz der Tabelle. Am Montag könnte RB Leipzig jedoch vorbeiziehen, wenn sie gegen den 1. FC Köln antreten. Nach der Winterpause geht es für die Bremerinnen Anfang Februar gegen Turbine Potsdam weiter, der genaue Termin steht jedoch noch nicht fest.
Fazit: Die Werder-Frauen konnten die Begegnung gegen die Wölfinnen zwar nicht für sich entscheiden und mussten die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Sie konnten jedoch im Vergleich zur enttäuschenden vorangegangenen Begegnung gegen den SC Freiburg eine gute Reaktion zeigen. Sie waren über die gesamte Begegnung den von Nationalspielerinnen gespickten Wolfsburgerinnen ebenbürtig und zu keiner Zeit chancenlos. Damit zeigten die Grün-Weißen wieder einmal, welch eine positive Entwicklung sie genommen haben. Mit diesen Gedanken und diesem Wissen können sie zufrieden in die wohlverdiente Winterpause gehen.
Bildergalerie (Fotos von Oliver Baumgart)
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