Am 9. Spieltag gelang den Bremerinnen ein knapper 1:0-Triumph gegen den FC Carl Zeiss Jena, wobei Lara Schmidt in der 19. Minute den entscheidenden Treffer erzielte, der aus einer Standardsituation resultierte.

Trainer Thomas Horsch nahm im Vergleich zur letzten Woche, als Werder gegen die SGS Essen siegte, zwei Änderungen in der Startelf vor. Tuana Mahmoud und Hanna Nemeth durften von Beginn an zeigen, was sie können, während Juliane Wirtz und Reena Wichmann auf der Bank Platz nahmen.
Kaum hatte das Spiel begonnen, da hätte es für Werder fast frühzeitig geklingelt. Jena-Torhüterin Jasmin Janning wehrte einen Schuss von Amira Arfaoui ab, der Ball landete im Netz, doch die Schiedsrichterin Lara Wolf erkannte das Tor aufgrund eines Handspiels nicht an. Auf der gegnerischen Seite hatte Luca Birkholz die erste Möglichkeit, scheiterte jedoch am Außennetz (8.). Schließlich brachte ein Standard den Führungstreffer für Werder: Michelle Ulbrich verlängerte eine Ecke mit dem Kopf, und Lara Schmidt vollendete zum 1:0 (19.). Es ist ihr erstes Pflichtspieltor für Werder Bremen. Jena suchte danach den Ausgleich, doch die Versuche von Anna Margraf (32.), Nicole Woldmann (39.) und Toma Ihlenburg (40.) blieben ohne echte Gefahr für das Werder-Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff versuchte Larissa Mühlhaus mit einem Freistoß, Jena zu überraschen, doch Janning war aufmerksam (42.).
Im zweiten Durchgang verstärkten die Bremerinnen ihre Bemühungen, doch außer einem Schuss von Mühlhaus aus der Distanz (54.) blieben weitere Chancen aus. In der 60. Minute gab es eine gefährliche Situation, als ein Rückpass von Ricarda Walkling zu kurz geriet und Josephine Bonsu sich den Ball schnappte. Livia Peng bewies jedoch Nervenstärke und entschärfte die Situation im Eins-gegen-Eins. Fiona Gaißer hatte wenige Minuten später die Möglichkeit, allein auf das Tor zuzulaufen, doch auch ihr Schuss ging am Kasten vorbei. Ein weiterer Freistoß von Merza Julevic in der 73. Minute verfehlte ebenfalls das Ziel. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde die eingewechselte Maja Sternad in den Strafraum geschickt, doch erneut war Janning zur Stelle (89.).
Mit diesem Erfolg klettert der SV Werder Bremen auf den 7. Platz der Tabelle. Am Montagabend, dem 18. November 2024, steht das nächste Duell in der Google Pixel Frauen Bundesliga an, wenn die Grün-Weißen auf den 1. FC Köln treffen.
Fazit: Die Frauen vom SV Werder Bremen taten sich wie schon andere Bundesligateams gegen die Mannschaft von Carl Zeiss Jena schwer und hätten an diesem Spieltag ihre Chancen klarer und direkter ausspielen müssen. Somit war es ein Arbeitssieg, bei dem die reifere Mannschaft die Begegnung für sich entschied. Ein Sieg wo Werder Bremen weit unter ihrem Möglichkeiten spielte und es jedoch für drei wichtige Punkte reichte. Aber auch solche Spiele müssen erstmal gewonnen werden.
Bilder zum Spiel (Oliver Baumgart)
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