Die Frauen des SV Werder Bremen mussten sich trotz starker Leistung den Gästen aus Hoffenheim knapp mit 1:3 geschlagen geben und erwiesen sich als ebenbürtig.
Sowohl die U17-Juniorinnen (4:1 beim Harburger TB) als auch die U15-Juniorinnen (6:3 gegen die C-Junioren vom FC Oberneuland II) waren in ihren Begegnungen siegreich.
Werder Bremen (GOOGLE PIXEL FRAUEN-BUNDESLIGA)
geschrieben von Dagi

Trainer Thomas Horsch musste vor der Begegnung gleich auf vier Spielerinnen verzichten, die krankheitsbedingt ausfielen. Dabei musste er die Innenverteidigung neu ordnen aufgrund des Ausfalls von Rieke Dieckmann. Außerdem fielen noch Saskia Matheis und Amira Dahl krankheitsbedingt aus, und für Michaela Brandenburg kam ein Einsatz noch zu früh. Nach langer Verletzungspause gab Emily Bernhardt an diesem Nachmittag ihr Comeback bei der Ersten und stand in der Startaufstellung.

Die Werder-Frauen gingen mutig in die Begegnung und hatten die erste Möglichkeit. Jedoch scheiterte Sophie Weidauer an der Torhüterin Martina Tufekovic von Hoffenheim. In der 14. Minute nutzten die Gäste dann ihre erste Chance und gingen durch Melissa Kössler in Führung. Zuvor hatte Alber auf der rechten Seite zu viel Platz, und ihre Flanke wurde von Hoffenheims Stürmerin eiskalt genutzt. Danach erhöhten die Gäste den Druck. Werder konnte jedoch die Drangphase mit viel Herz und Leidenschaft überstehen. Leider mussten auf Seiten der Gäste sowohl Gia Corly als auch Melissa Kössler verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Wir hoffen, dass es für beide nichts Ernstes ist und sie nicht lange ausfallen. Mit einem 0:1 ging es dann in die Pause.

Nach der Pause mussten wir zunächst die Luft anhalten. Werder-Keeperin Livia Peng spielte zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst in die Füße von Memeti. Beim folgenden Heber rutschte ihr der Ball durch die Handschuhe. Kurz vor der Torlinie konnte sie jedoch ihren Fehler wieder gutmachen. Kurz danach stand Peng wieder im Mittelpunkt. Nach einem Handspiel von Lina Hausicke in der 55. Minute zeigte die Unparteiische, die unserer Auffassung nach nicht ihren besten Tag erwischte, auf den Punkt. Den nicht gut platzierten Elfmeter konnte die Schweizerin jedoch festhalten und hielt damit die Grün-Weißen im Spiel.

Danach folgte die beste Phase der Bremerinnen, in der sie die Gäste zunehmend in die eigene Hälfte drängten und zunächst gute Möglichkeiten ausließen oder an Tufekovic scheiterten. In der 70. Minute unterlief diese jedoch eine Flanke und Michelle Ulbrich konnte den Ball, der vor ihre Füße fiel, knapp hinter die Linie stochern. Ausgehend davon war eine Ecke. Zuvor parierte Tufekuvic noch souverän gegen die freistehende Hausicke. Das 1:1 war zudem Zeitpunkt mehr als verdient. Lange währte jedoch der Jubel nicht. In der 74. Minute gingen die Kraichgauerinnen durch Alber mit 1:2 in Führung. Wer glaubte, dass die Bremerinnen nun aufsteckten, der sah sich getäuscht. Die Grün-Weißen schüttelten den erneuten Rückstand von ab und drückten auf den Ausgleichstreffer. an dieser Stelle ein dickes Kompliment für die Moral. Livia Peng parierte in der 89. Minute hervorragend, als sie im Eins-gegen-eins gegen die freistehende Janssens, die kurz zuvor eingewechselt wurde, einen Konter entschärfte.

Kurz darauf hatte Lina Hausicke in der Nachspielzeit das 2:2 auf dem Fuß, wo Tuvekovic den Ball nur vor die Füße von Werders Kapitänin klären konnte, Hausicke konnte die Kugel jedoch leider nicht über die Linie bringen. Im Gegenzug, wo Werder Bremen nun alles riskierte, nutzen die Gäste mit dem Schlusspfiff einen Konter, den Janssens zum 1:3 Endstand einnetzte.
Fazit: In diesem Spiel steckte viel Potenzial. Die Werder-Frauen waren definitiv ebenbürtig, und in der zweiten Halbzeit waren sie sogar dominierend. Es waren nur kleine Details, die über den Ausgang der Partie entschieden haben und aufzeigten, was den Werder-Frauen noch fehlt, um gegen die Spitzenmannschaften in der 1. Bundesliga als Siegerinnen hervorzugehen. Einerseits fehlt noch etwas an Kaltschnäuzigkeit, andererseits besteht auch Bedarf an mehr Variabilität bei den Standardsituationen. Obwohl Werder in diesem Spiel eine klare Überlegenheit bei den Eckbällen hatte und sogar das 1:1 durch Eckstoß erzielte, hätte noch mehr drin sein können. Gerade gegen Teams wie die TSG Hoffenheim können Standardsituationen zu einer wertvollen Waffe werden. Man kann auch mal den „Überraschungsmoment“ einbauen, besonders wenn gegnerische Mannschaften über große Spielerinnen im Strafraum verfügen. Bei beiden Teams gab es an diesem Nachmittag Abwehrfehler, die zu guten Möglichkeiten führten. Hoffenheim wusste diese Chancen einfach besser zu nutzen. Alles in allem haben die Frauen des SV Werder Bremen an diesem Tag jedoch eine wirklich starke Leistung gezeigt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie das Team auch kurzfristige Ausfälle kompensieren kann. Sie gehen definitiv in die richtige Richtung und sollten sich davon nicht entmutigen lassen.
Darüber hinaus: Erfreulich war an diesem Spieltag, dass stolze 1038 Zuschauer vor Ort waren. Ein guter Zuschauerschnitt, besonders wenn wir bedenken, dass auf Platz 11 mehr Steh- als Sitzplätze vorhanden sind. Unser Dank gilt allen Werder-Fans die an diesem Nachmittag vor Ort waren.
Das nächste Heimspiel wird am 14. Oktober im WOHNINVEST WESERSTADION gegen den 1. FC Köln ausgetragen. Tickets gibt es hier:
Davor sind die Werder-Frauen am kommenden Sonntag in Freiburg zu Gast. Anpfiff ist um 18:30 Uhr.
Wichtige Hinweise zu der Begegnung und zu den Tickets gibt es hier.
Wichtiger Hinweis: Die Fotos zu den Spielen wurden von Oliver Baumgart für den Fanclub zur Verfügung gestellt. Die Rechte der Fotos bleiben beim Fotografen und benötigen seiner Zustimmung. Wir bedanken uns herzlich bei Olli das wir seine Fotos zu unseren Berichten verwenden dürfen. Andere Fotografen werden zudem zu den Bildern benannt. Auch da weisen wir extra darauf hin, dass nur für den Fanclub die Berechtigung dazu vorliegt, beziehungsweise zur Verfügung gestellt werden und wir als Fanclub dafür nicht haften.
U17 – Juniorinnen (B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost)
geschrieben von Dagi
Die U17-Juniorinnen waren am Samstag in Hamburg zu Gast beim Harburger TB.
In der ersten Halbzeit geriet das Team von Alexander Kluge bereits in der 6. Minute in Rückstand, konnte jedoch kurz vor der Pause in der 40. Minute ausgleichen.
Gleich nach der Halbzeitpause (41. Minute) gingen sie in Führung und in der 59. Minute sogar auf 3:1. Kurz vor dem Schlusspfiff erzielten sie noch das 4:1, was dann auch das Endergebnis war.
Am kommenden Samstag (14:00 Uhr) ist dann die SpVg Aurich zu Gast, die mit Werder Bremen punktgleich (6 Punkte) sind, jedoch das bessere Torverhältnis haben und den dritten Platz belegen. Werder steht auf Platz 5.
U15 – Juniorinnen (2BK- C-Junioren)
geschrieben von Dagi
Eine packende Begegnung gab es bei den C-Juniorinnen, wo es lange hin und herging. Am Ende konnten die Werder-Mädels die Partie jedoch deutlich mit 6:3 für sich entscheiden.
Gegen die Jungs des FC Oberneuland II gingen sie bereits nach 2 Minuten in Führung. Nur kurze Zeit später konnten die Gäste jedoch in der 7. Minute ausgleichen und in der 16. Minute gingen die Talente aus Oberneuland gar in Führung. Werder konnte allerdings nur zwei Minuten später ausgleichen, musste jedoch kurz vor der Halbzeitpause leider das 2:3 gegen sich hinnehmen.
Nach dem „Pausentee“ legten die Grün-Weißen dann so richtig los und trafen in der 43., 49., 55. und 64. Minute zum 6:3-Erfolg.
Am nächsten Samstag um 11:00 Uhr sind sie dann bei den C-Junioren des SV Hemelingen zu Gast.
Die Spieltermine und Ergebnisse in der Übersicht findet ihr hier
Die Frauen- und Mädchenteams des SV Werder Bremen:
… hier kommt ihr auch auf die Buttons mit den Links zu den aktuellen Spieltagen und Tabellen in den jeweiligen Ligen. Auf der Seite des DFB (1. Frauen und U17) oder auf fussball.de (2. Frauen und U15):
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