Der Titel blieb am Ende außer Reichweite. Trotzdem können Felicia Sträßer, Marie Gmeineder und Maria Penner mit viel Selbstvertrauen nach Bremen kommen. Die drei nehmen aus dieser U19-Europameisterschaft wertvolle Erfahrungen mit, auch wenn das Finale gegen Spanien verloren ging.

Die deutsche U19-Nationalmannschaft musste sich Spanien im Finale mit 0:1 geschlagen geben. Die Titelverteidigerinnen waren über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft, ließen ihre Chancen jedoch lange ungenutzt. Deutschland verteidigte konzentriert und hielt die Partie dadurch bis weit in die zweite Halbzeit offen.
Entschieden wurde das Finale schließlich durch einen Standard. Nach einer Ecke traf Irune Dorado in der 61. Minute zum 1:0. Deutschland versuchte anschließend noch einmal, zurückzukommen, konnte die spanische Defensive aber nicht mehr entscheidend unter Druck setzen.
So blieb es bei der knappen Niederlage. Spanien verteidigte damit seinen Titel, für Deutschland endete der Traum vom EM-Sieg. Am insgesamt starken Turnier des DFB-Teams ändert das jedoch wenig.
Aus Werder-Sicht standen Felicia Sträßer und Marie Gmeineder im Finale in der Startelf. Für beide beginnt nun ein neues Kapitel. Nach ihren Wechseln werden sie erstmals als Werder-Spielerinnen nach Bremen kommen. Maria Penner gehörte ebenfalls zum deutschen Aufgebot und kehrt mit weiteren internationalen Erfahrungen zurück.
Mit Lina Száraz stand zudem eine gebürtige Bremerin und frühere Werder-Spielerin von Beginn an auf dem Platz.
Auch wenn es am Ende nicht für den Titel gereicht hat, dürfen Sträßer, Gmeineder und Penner mit breiter Brust an die Weser kommen. Sie haben bei diesem Turnier gezeigt, dass sie sich auf internationalem Niveau behaupten können.
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