Lebenslang Grün-Weiß

Klare Niederlage nach intensiven Wochen: Werder findet in Köln nicht ins Spiel

Die WERDERFRAUEN mussten sich am 24. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim 1. FC Köln deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Vor 30.411 Zuschauer*innen im RheinEnergieSTADION fanden die Grün-Weißen nur schwer in die Partie und liefen über weite Strecken hinterher. Nach vier Spielen in nur elf Tagen war die Belastung deutlich spürbar. Köln wirkte frischer, wacher und konsequenter.

Die WERDERFRAUEN mussten sich am 24. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim 1. FC Köln deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Vor 30.411 Zuschauer*innen im RheinEnergieSTADION fanden die Grün-Weißen nur schwer in die Partie und liefen über weite Strecken hinterher. Nach vier Spielen in nur elf Tagen war die Belastung deutlich spürbar. Köln wirkte frischer, wacher und konsequenter.

Fritzy Kromp nahm im Vergleich zum Nachholspiel gegen Bayern zwei Änderungen in der Startelf vor. Juliane Wirtz kehrte nach ihrer Gelbsperre zurück, Lara Schmidt nahm zunächst auf der Bank Platz. Außerdem begann Medina Dešić für Mara Alber. Werder stellte wieder auf Viererkette um, davor bildeten Lina Hausicke, Juliane Wirtz, Larissa Mühlhaus und Maja Sternad das Mittelfeld. In der Spitze starteten Medina Dešić und Lena Petermann.

Köln kam deutlich besser ins Spiel. Schon in der 7. Minute musste Werder erstmals aufmerksam verteidigen, in der 18. Minute wurde es erneut gefährlich durch Anna-Lena Stolze. Die Gastgeberinnen waren griffiger in den Zweikämpfen und kamen immer wieder mit Tempo in Richtung Werder-Tor.

In der 20. Minute fiel dann das 1:0. Ein zu kurzer Rückpass von Larissa Mühlhaus brachte Werder in große Schwierigkeiten. Lydia Andrade spritzte dazwischen, umkurvte El Sherif und schob aus spitzem Winkel zur Kölner Führung ein. Ein bitterer Fehler, der den ohnehin schwierigen Start der Grün-Weißen zusätzlich bestrafte.

Auch danach fand Werder nicht richtig in die Ordnung. Köln blieb gefährlich und setzte immer wieder nach. In der 34. Minute konnte El Sherif nach einem Seitfallzieher von Pauline Bremer noch stark parieren. Zwei Minuten später war sie aber erneut geschlagen. Nach einem Kölner Angriff konnte Werder den Ball nicht konsequent klären. Der Abpraller landete bei Anna-Lena Stolze, die von der Strafraumkante flach zum 2:0 traf.

Offensiv kam von Werder im ersten Durchgang zu wenig. Viele Angriffe endeten früh, echte Gefahr entstand kaum. Die beste Szene gab es kurz vor der Pause: In der 45. Minute setzte Michelle Weiß auf der rechten Seite Maja Sternad ein. Sternad fand im Strafraum Larissa Mühlhaus, deren Abschluss aber noch geblockt wurde. Kölns Torhüterin Lisa Schmitz musste bis zur Pause kaum ernsthaft eingreifen.

Zur zweiten Halbzeit reagierte Fritzy Kromp. Mara Alber kam für Lena Petermann, zudem stellte Werder auf ein 4-3-3-System um. Doch auch diese Umstellung brachte zunächst keine Wende. Köln blieb wach und machte früh alles klar.

In der 54. Minute fiel das 3:0. Nach einer Ecke blieb Köln am Ball, Pauline Bremer brachte die Kugel erneut in den Strafraum. Dort verlängerte Sandra Jessen per Kopf ins lange Eck. Für El Sherif war der Ball nicht zu halten.

Danach war die Partie praktisch entschieden. Köln nahm etwas Tempo heraus, hatte das Spiel aber weiter unter Kontrolle. Werder bemühte sich, fand aber kaum Lösungen im letzten Drittel. In der 77. Minute hätte Köln sogar noch erhöhen können, als Sandra Jessen nach einer flachen Hereingabe aus kurzer Distanz das mögliche 4:0 auf dem Fuß hatte.

In der Schlussphase wechselte Werder noch einmal mehrfach. Unter anderem kamen Saskia Matheis, Sarah Gutmann, Sarah Ernst und später Lara Schmidt in die Partie. Am Spielverlauf änderte das jedoch nichts mehr. Die Grün-Weißen kamen nicht mehr ernsthaft in Schlagdistanz und mussten sich am Ende verdient mit 0:3 geschlagen geben.

Unterm Strich war es ein gebrauchter Tag für die WERDERFRAUEN. Köln war frischer, klarer und konsequenter. Werder fehlten nach den intensiven Wochen sichtbar die Kräfte, der Zugriff und die Durchschlagskraft nach vorne. Jetzt heißt es: kurz durchatmen, diese Niederlage ehrlich einordnen und im letzten Saisonspiel wieder ein anderes Gesicht zeigen.

Fazit: Die WERDERFRAUEN hatten vier Spiele in nur elf Tagen in den Beinen, darunter zwei Englische Wochen am Stück. Dass dann irgendwann Frische, Konzentration und Durchschlagskraft fehlen, ist menschlich und ordnet diese Niederlage zumindest ein Stück weit ein.


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