Lebenslang Grün-Weiß

Lange stabil, dann entscheidet Bayern die Partie

Vor 3.140 Zuschauer*innen auf dem ausverkauften Platz 11 mussten sich die WERDERFRAUEN dem FC Bayern München mit 0:2 geschlagen geben. Gegen den bereits feststehenden Deutschen Meister hielt der SV Werder Bremen lange ordentlich dagegen, verteidigte konzentriert und ging mit einem 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel entschieden die Münchnerinnen die Partie dann mit einem Doppelschlag.

Im Vergleich zum 1:1 bei RB Leipzig nahm Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp zwei Änderungen vor. Lena Petermann begann in der Spitze für Medina Dešić, außerdem rückte Lara Schmidt für die gelbgesperrte Juliane Wirtz in die Dreierkette. Vor dem Anpfiff gab es aus grün-weißer Sicht zudem eine schöne Nachricht: Michelle Ulbrich bleibt Werder auch über die Saison hinaus erhalten und verlängerte ihren Vertrag. Der Jubel der Werderanhänger*innen war riesengroß.

Werder musste direkt früh aufmerksam sein. In der 7. Minute rutschte Hanna Németh bei einem Rückpass aus, Laila Portella kam dadurch gefährlich Richtung Bremer Tor, scheiterte aber an Mariella El Sherif. Danach beruhigte sich die Partie etwas. Bayern hatte mehr Ballbesitz, Werder stand defensiv aber kompakt und ließ gegen die spielstarken Gäste nur wenig klare Chancen zu.

Auch offensiv gab es einzelne grün-weiße Momente. In der 36. Minute kam Larissa Mühlhaus zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp am Tor vorbei. Insgesamt blieb es eine umkämpfte, aber chancenarme erste Halbzeit. Werder investierte viel Laufarbeit, verteidigte aufmerksam und ließ Bayern nicht richtig ins Rollen kommen. Mit dem 0:0 zur Pause konnten die Grün-Weißen zufrieden sein.

Nach dem Seitenwechsel kam Bayern druckvoller aus der Kabine. In der 50. Minute versuchte es Luzie Zähringer aus rund 16 Metern, verzog aber. Wenige Minuten später wurde es deutlich gefährlicher: In der 59. Minute klärte Michelle Ulbrich stark vor der einschussbereiten Edna Imade und verhinderte damit zunächst den Rückstand.

Kurz darauf fiel dann aber das 0:1. Nach einem Freistoß von Carolin Simon legte die eingewechselte Pernille Harder per Kopf quer, Natalia Padilla-Bidas drückte den Ball in der 61. Minute über die Linie. Nur wenige Minuten später folgte der nächste Nackenschlag: Franziska Kett wurde im Strafraum zu Fall gebracht, Harder übernahm den fälligen Elfmeter und verwandelte in der 67. Minute zum 0:2.

Kromp reagierte und brachte in der 64. Minute Medina Dešić für Lena Petermann und Sarah Ernst für Mara Alber. In der 74. Minute kamen Ricarda Walkling und Saskia Matheis für Larissa Mühlhaus und Maja Sternad, später ersetzte Amira Arfaoui in der 80. Minute Chiara D’Angelo. Werder versuchte weiter, dagegenzuhalten, kam gegen die abgeklärten Münchnerinnen aber kaum noch in gefährliche Abschlusspositionen.

Am Ende steht eine Niederlage gegen eine Mannschaft, die auch mit Rotation viel Qualität auf den Platz bringt. Werder machte es Bayern lange schwer, verteidigte über weite Strecken konzentriert und zeigte vor ausverkauftem Haus eine ordentliche Leistung. In den entscheidenden Momenten war der Meister dann aber konsequenter.

Für die Kromp-Elf geht es nun ohne lange Pause weiter: Bereits am Samstag, 2. Mai 2026, gastiert der SV Werder Bremen um 13:00 Uhr beim 1. FC Köln im RheinEnergieSTADION.


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