Lebenslang Grün-Weiß

Moral, Traumtore und großer Jubel: Werder-Frauen drehen Spiel gegen Frankfurt

Was für ein Fußballnachmittag auf Platz 11 beim Weserstadion. Die Frauen des SV Werder Bremen haben gegen Eintracht Frankfurt ein starkes Comeback hingelegt und sich am Ende mit 4:2 durchgesetzt. Dabei sah es zwischenzeitlich gar nicht gut aus für das Team von Trainerin Fritzy Kromp, das früh mit zwei Toren zurücklag. Doch die Bremerinnen zeigten Moral, spielten mutig weiter und wurden dafür belohnt.

Vor 1632 Zuschauer*innen entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie. Von der ersten Minute an war spürbar, dass Mannschaft und Fans eine Einheit bildeten. Die Unterstützung von den Rängen war lautstark und trug das Team durch die gesamte Partie.


Fritzy Kromp nahm im Vergleich zum letzten Spiel zwei Änderungen in der Startelf vor. Für die gesperrte Kapitänin Lina Hausicke rückte Sarah Gutmann in die Anfangsformation und feierte dabei ihr Bundesligadebüt. In der Offensive begann Verena Wieder für Medina Dešić, die zunächst auf der Bank Platz nahm.


Werder startete engagiert und kam früh zur ersten großen Chance. Nach einem Ballgewinn von Larissa Mühlhaus spielte Michelle Weiß den Ball nach außen, ihre Flanke fand Verena Wieder im Strafraum. Doch Frankfurts Torhüterin reagierte stark und verhinderte die frühe Führung.


In der 23. Minute gingen jedoch die Gäste in Führung. Nicole Anyomi zirkelte einen Freistoß aus rund 18 Metern sehenswert in den Winkel und brachte Frankfurt mit 1:0 (23.) in Führung. Nur drei Minuten später folgte der nächste Rückschlag für Werder: Nach einem Ballverlust schaltete Frankfurt schnell um und Rebecka Blomqvist traf zum 0:2 (26.).


Doch Werder ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Die Mannschaft spielte weiter nach vorne und belohnte sich kurz vor der Pause. Larissa Mühlhaus fasste sich in der 44. Minute aus der Distanz ein Herz, ihr Schuss wurde noch leicht abgefälscht und senkte sich zum 1:2 (44.) über die Frankfurter Torhüterin hinweg ins Tor.


Nur eine Minute später folgte der nächste Höhepunkt: Mühlhaus trat zu einem Freistoß aus über 25 Metern an und versenkte den Ball sehenswert zum 2:2 (45.). Mit diesem Doppelschlag ging es mit viel Energie in die Halbzeitpause.


Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Frankfurt versuchte früh Druck aufzubauen, doch Werder verteidigte aufmerksam und wartete auf seine Chance. Die kam in der 52. Minute: Nach einer Freistoßflanke von Mühlhaus konnte Frankfurts Torhüterin den Ball nicht festhalten. Mara Alber reagierte am schnellsten und schob den Ball zur 3:2-Führung (52.) über die Linie.


In der Folge entwickelte sich eine Phase mit Chancen auf beiden Seiten. Frankfurt drängte auf den Ausgleich, doch Werder hielt mit viel Einsatz dagegen. Torhüterin Mariella El Sherif zeigte eine starke Parade bei einem Distanzschuss, während auf der anderen Seite Mühlhaus und Sternad weitere gefährliche Aktionen hatten.


Die endgültige Entscheidung fiel schließlich in der Schlussminute. Nach einer starken Vorlage der eingewechselten Lena Petermann setzte sich Medina Dešić im Strafraum durch und schob den Ball zum 4:2 (90.) ins Tor. Der Jubel auf den Rängen und auf dem Platz war entsprechend groß.

Fazit: Die Werder-Frauen haben an diesem Nachmittag eine starke Reaktion auf die Enttäuschung im DFB-Pokal in Essen gezeigt. Trotz eines frühen 0:2-Rückstands blieb die Mannschaft ruhig, hielt zusammen und kämpfte sich eindrucksvoll zurück ins Spiel.


Besonders die beiden Traumtore von Larissa Mühlhaus (44., 45.) brachten Werder noch vor der Pause zurück. In der zweiten Halbzeit zeigte das Team dann nicht nur spielerische Qualität, sondern auch großen Willen. Mit dem Treffer von Mara Alber (52.) zur Führung und dem späten Tor von Medina Dešić (90.) machte Werder den verdienten 4:2-Heimsieg perfekt.


Ein Sieg, bei dem Mannschaft und Fans gemeinsam für eine besondere Atmosphäre auf Platz 11 sorgten – genau diese Verbindung macht solche Fußballnachmittage so besonders.


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