Lebenslang Grün-Weiß

Starker Abend auf Platz 11: Werder schlägt Hoffenheim 3:0

Dieser Auftritt hat Freude gemacht! Die Werder-Frauen haben das Nachholspiel gegen die TSG Hoffenheim mit 3:0 gewonnen. Das Team blieb über die gesamte Spielzeit laufstark, arbeitete füreinander und ließ den Gästen kaum Raum.

Das war ein Abend, der gutgetan hat. Vor 1.478 Zuschauer*innen auf Platz 11 gewannen die Werder-Frauen das Nachholspiel gegen die TSG Hoffenheim mit 3:0. Von den Rängen wurde die Mannschaft über die gesamte Spielzeit lautstark unterstützt. Auf dem Platz antwortete das Team mit viel Einsatz, hoher Laufbereitschaft und einem überzeugenden Auftritt.

GOOGLE PIXEL FRAUEN-BUNDESLIGA · 7. SPIELTAG

SV Werder Bremen – TSG Hoffenheim

3:0 (1:0)

Donnerstag, 29. Oktober 2026 · Platz 11

Tore: 1:0 Dešić (30.), 2:0 Hipp (47.), 3:0 Gloning (75., Eigentor)

Werder ist von Beginn an da

Fritzy Kromp schickte dieselbe Startelf auf den Platz wie vier Tage zuvor gegen den SC Freiburg. Werder war von Beginn an wach und beweglich. Die Spielerinnen liefen füreinander und unterstützten die Mitspielerin neben sich. Diese Bereitschaft blieb nicht nur eine kurze Anfangsphase, sondern zog sich durch das gesamte Spiel.

Wiktoria Zieniewicz gab in der vierten Minute den ersten Abschluss ab. Hoffenheim kam durch Fabienne Grimm und Svenja Fölmli ebenfalls zu Möglichkeiten, doch Vanessa Fischer war zur Stelle. Die Gäste waren damit zwar nicht völlig aus dem Spiel, Werder blieb aber die aktivere Mannschaft.

Dešić belohnt den Einsatz

In der 30. Minute fiel die verdiente Führung. Nach einer zunächst geklärten Ecke blieb Werder am Ball. Lilli Purtscheller brachte die nächste Hereingabe halbhoch in den Strafraum. Medina Dešić nahm den Ball am Fünfmeterraum direkt und traf zum 1:0.

Bis zur 35. Minute hatte Werder bereits neun Abschlüsse gesammelt. Nicht jeder davon war wirklich gefährlich, aber der Druck blieb bestehen. Hoffenheim fand nur selten einen Weg durch die Bremer Reihen. Deshalb ging die knappe Führung zur Pause auch in Ordnung.

Hipp trifft direkt nach der Pause

Zur zweiten Halbzeit kamen Mei Shimada und Elena Dhont für Isabella Jaron und Dešić. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, fiel das 2:0. Shimada behauptete den Ball im Hoffenheimer Strafraum und legte für Jenny Hipp ab. Hipp schloss platziert ins lange Eck ab.

Werder zog sich nach dem zweiten Treffer nicht zurück. Dhont köpfte nach einer Ecke von Purtscheller knapp über das Tor und verfehlte wenig später auch mit einem flachen Abschluss das lange Eck. Gleichzeitig arbeitete die Mannschaft weiter konsequent gegen den Ball. Hoffenheim kam kaum noch in gefährliche Bereiche.

Werder lässt nicht locker

Marie Gmeineder ersetzte in der 67. Minute die Torschützin Hipp. Fünf Minuten später kam Tuana Mahmoud für Luna Vanzeir. Auch die eingewechselten Spielerinnen fügten sich sofort ein.

In der 75. Minute brachte Mahmoud den Ball scharf vor das Tor. Shimada verpasste knapp, setzte Vanessa Gloning aber so unter Druck, dass die Hoffenheimerin den Ball zum 3:0 ins eigene Netz lenkte.

Felicia Sträßer kam in der Schlussphase für Purtscheller. Werder blieb bis zum Ende aufmerksam und hätte beinahe noch einen vierten Treffer erzielt. Nach einer Ablage von Shimada traf Mahmoud mit einem kräftigen Abschluss die Unterkante der Latte.

Dieser Auftritt macht Mut

Aus unserer Sicht haben wir Werder in dieser Saison erstmals über die gesamte Spielzeit so konstant laufintensiv und geschlossen erlebt. Die Spielerinnen liefen füreinander, halfen sich gegenseitig und hielten das Tempo bis zum Schlusspfiff hoch.

Hoffenheim fand dagegen kein Mittel. Das Team von Fritzy Kromp machte mit diesem Auftritt einen großen Entwicklungsschritt. Gerade nach der unruhigen Schlussphase gegen Freiburg war diese Konstanz ein starkes Zeichen. Dieser Abend zeigte, was möglich ist, wenn auf dem Platz alle gemeinsam arbeiten.

Statistik

SV Werder Bremen: Fischer – Zieniewicz, Gutmann, Ulbrich, Weiß – Wirtz, Hipp (67. Gmeineder), Jaron (46. Dhont), Vanzeir (72. Mahmoud), Purtscheller (80. Sträßer) – Dešić (46. Shimada)

Ersatzbank: Farwick – Penner, Sträßer, Ernst, Gmeineder, Mahmoud, Mühlemann, Dhont, Shimada

Tore: 1:0 Dešić (30.), 2:0 Hipp (47.), 3:0 Gloning (75., Eigentor)

Gelbe Karten: Jaron, Hipp / Fölmli, Hahn

Schiedsrichterin: Davina Lutz

Zuschauer*innen: 1.478


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